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Stuttgart 21 ftw
Geschrieben am 2. April 2010 2 KommentareDer Kopfbahnhof in Stuttgart ist einfach nur eines: Scheiße! Das kriegen die lieben Stuttgarter natürlich nicht mit weil sie ja noch nie von Karlsruhe über Stuttgart nach z.B. Nürnberg gefahren sind. Ok, und dieser doofe Hauptbahnhof kostet da jedes Mal locker 10 Minuten. Der volkswirtschaftliche Schaden übertrifft bestimmt die Kosten für Stuttgart 21 bei weiten. Zumal in Stuttgart fährt ja eh keiner mit der Bahn, weil sonst würde auf den Straßen nicht regelmäßig das Verkehrschaos ausbrechen.
Aber nun gut, jetzt haben sehr viele Stuttgarter was gegen Stuttgart 21. Gestern ist mir zum Beispiel wieder eine Person mit einem “oben bleiben” Button begegnet. Da musste ich unweigerlich grinsen. Denn die badische Version von “oben bleiben” stellt sich wie folgt dar:
Wir kippen einfach den gesamten Kessel voller Beton, und bauen ohne große Probleme oben einen Bahnhof! Die einfachste Lösung für das Stuttgarter Bahnproblem, wer weiß vielleicht wäre es auch billiger als diese jetzt begonnen Tunnelbohrarbeiten.
In diesem Sinne lassen wir lieber den Herrenknecht bohren….
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Sportlernährung
Geschrieben am 27. März 2010 10 KommentareAls ich gestern durch den Supermarkt spazierte sprangen mich die VfB Stuttgart Power Spätzle regelrecht an.
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Das hat mich vollkommen überzeugt, also hab ich mir für den üblen Preis von 2,49 Euro 500g Nudeln gekauft. Nach meinen Krafttraining am gestrigen Abend, habe ich mir dann 200 g der Spätzle gekocht.
Folge: Heute war ich den gesamten Tag sowas von platt! Ich habe ehrlich keinen blassen Schimmer, wie man nach dem Genuss dieser Spätzle 1:2 gegen den FC Bayern gewinnen kann??? Ich lag mal den kompletten Samstag nachmittag auf der Couch und habe den gesamten Fußballnachmittag verpennt! Und an aktiven Sport war heute überhaupt nicht zu denken…
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Junggesellenabschied, wie es gekommen ist…
Geschrieben am 21. März 2010 Keine KommentareGestern hatte ich eine kurze Prognose abgegeben wie der Junggessellenabschied eines Klassenkameraden höchstwahrscheinlich ablaufen würde. Und ich lag gar nicht so weit daneben.
Da ich die kürzeste Anreise per Rad hatte befand ich mich knapp 5 Minuten bevor der Zug aus Karlsruhe in Stuttgart ankommen würde am Bahnhof. Ich hatte schon ganz vergessen, dass man bei der Bahn immer 5 Minuten Verspätung einkalkulieren kann. Da wir aus verschiedenen Ecken Deutschlands nach Stuttgart anreisten, vertrieben wir uns erstmal die Zeit im BurgerKing/ McDonalds am Hauptbahnhof bis wir alle zusammenhatten.
Darauf folgte die T-Shirt Ausgabe und wir stürzten uns auf die Königsstraße… Erstes Ziel war das Mata Hari in der Nähe des Hans- im- Glück- Brunnens. Dank der frühlingshaften Temperaturen verbrachten wir die nächsten Stunden unter freiem Himmel und tauschten uns erstmal über die Erlebnisse der letzten Jahre aus…
Mit fortschreitender Zeit empfahl sich ein Locationwechsel und wir starteten die Suche. Nachdem wir mit unseren sensationellen T-Shirts nicht am Türsteher eines Clubs in der Königsstraße neben dem Proton reinkamen, starten wir in Richtung Village durch. Unterwegs hatten wir unsere erste Begegnung mit einem Junggessellinnenabschied, die sich im Vergleich zu uns mächtig ins Zeug gelegt hatten.
Nach dem ersten Reinfall in voller Kluft gingen wir die Sache im Village etwas besser an und tarnten unsere T- Shirts, um an den Türstehern vorbeizukommen. Trotzdem führten 14 angetrunkene, männliche Badener natürlich zu leichten Diskussionen mit den Türstehern. Beim ersten Blick auf die Getränkekarte wusste ich wieder: Hey ich bin Stuttgart! 6,80 Euro für einen 0,25 er Wodka Bull! Ich glaub ich weiß jetzt wieder wo das ganze Geld geblieben ist. Eigentlich dachte ich mir, dass wir so gegen zwei/ halb drei mal wieder einen Locationwechsel vollziehen würden. Ok, ich glaub ich saß dann mal eine Viertelstunde mit ein paar Kumpels vor dem Club bevor wir uns wieder ins Gewühl stürzten. Das hatte den Nachteil, dass es letztendlich kurz nach Vier war als wir die Location verließen.
Folglich hielt sich die Lust, wegen nicht einmal 2 Stunden, nochmal beträchtlich Geld in den Tahiti Tabledance zu investieren doch beträchtlich in Grenzen. Obwohl uns der Laden von einem anderen Junggesellenabschied wärmstens empfohlen wurde. Da die erste Bahn in Richtung Karlsruhe auch gegen 5 Uhr abfahren würde, trennten sich zu diesem Zeitpunkt die Wege, und auch mit meinem Rad kam ich gegen halb sechs wohlbehalten zu Hause an. Eigentlich eine erstaunliche Geschwindigkeit für den Zustand in dem ich mich befand, und der Pragsattel war wirklich hart!
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Junggesellenabschied
Geschrieben am 20. März 2010 1 KommentarOk nachher gehts nach Stuttgart den Junggesellenabschied eines Klassenkameraden aus den Zeiten des technischen Gymnasiums zu begehen.
Die Aktion wird sich höchstwahrscheinlich so abspielen.
Xooyoo fährt mit dem Rad hin. Die S- Bahn in Korntal wird gerade renoviert und auf den Schienenersatzverkehr hab ich im besoffenen Zustand keine Lust.
Xooyoo wird von allen für komplett verrückt erklärt, weil er mit dem Rad da ist. Naja, wann war das mal nicht so.
Nach dem üblichen durch die Kneipen ziehen wird Xooyoo irgendwann spätestens gegen drei oder vier Uhr irgendwie verloren gehen, keinen Bock mehr haben und mit dem Rad heimfahren…
Erinnere mich düster, so hat sich das in meiner Schulzeit meistens abgespielt…In diesem Sinne: Einen schönen Abend!
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Winterwonderland II
Geschrieben am 12. Februar 2010 3 KommentareMit der Zeit ist der Schnee hier im Stuttgarter Raum ja nicht mehr schön. Kaum war der Januar Schnee einigermaßen abgetaut, haben wir nun Unmengen an Februar Schnee. Aber wie bei allem, was ich nicht verstehe, habe ich beschlossen die dabei möglicherweise auftretenden Komplikationen komplett zu ignorieren. Ok, ich weiß nicht wirklich was mich heute morgen geritten hat, mich erst zu einem Zeitpunkt aufs Rad zu schwingen, an dem ich auch ohne Schnee ordentlich flott radeln muss. Dafür bin ich um die wertvolle Erkenntnis reicher, dass ich mit dem Rad normalerweise 15 min brauche, unter erschwerten Schneebedingungen 30 min und zu Fuß rund 45 min um von daheim zur Arbeit zu gelangen.
Zur Beruhigung aller meiner ehemaligen Mitstudenten: Leider sind meine Inline- Skates defekt, und ich habe mir noch keinen Ersatz geleistet, daher gibt es dafür aktuell keine Statistik. Aber einmal war ich auch schon auf Skates im Geschäft.
Leider ist auf meinem Weg zur Arbeit ein klitzekleiner Hügel zu überwinden. Auf Grund der massiv ungünstigen Feldwegverhältnisse, war ich daher leider gezwungen:
Wer sein Fahrrad liebt, der trägt.
zum Motto des heutiges Tages zu küren. Da man beim Rad tragen nicht sonderlich viel zu tun hat, kam ich natürlich auf die Idee eben jenes Motto kurzerhand zu twittern. Ok, als Mann sollte man nicht 2 Dinge gleichzeitig tun, dies hatte zur Folge, dass ich anstatt auf dem Feldweg mal querfeldein durch den Schnee gestapft bin.
Kaum war ich mit reichlich Verspätung im Geschäft eingetroffen, kam ein lieber Ingenieur vorbei, der uns freudestrahlend mitteilte, dass er gestern kurzerhand mit den Langlaufski ins Geschäft gefahren ist. Schlecht, dass meine in die Jahre gekommen Langlaufski immer noch in Gaggenau liegen sonst hätte ich das in diesem Winter auch mal gebracht. Endlich mal ein Bruder im Geiste, der ein Faible für kuriose, körperliche herausfordernde Fortbewegungsmethoden hat!
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Einbürgerungsversuche
Geschrieben am 9. Februar 2010 1 KommentarDa schreibe ich einmal etwas “Nettes” über die Württemberger, schon wird gnadenlos versucht mit einzubürgern. Oder wie soll ich denn sonst die Einladung in die Facebook Gruppe: “Wenn Stuttgart hässlich wäre, hieße es Karlsruhe!
Gemeinsame Interessen – Geschichte” interpretieren?Besonders die Aufforderung:
Fühl dich geehrt!
welche der Einladung beilag, ist schon ein starkes Stück!
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Die Württemberger sind halt doch nett
Geschrieben am 7. Februar 2010 2 KommentareJa, die Württemberger sind halt doch ein echt nettes Völkchen, ok auch ich verstehe die Württemberger immer noch nicht ganz, obwohl ich hochgerechnet über 2 Jahre meines Lebens unter ihnen verbracht habe, und mein Genmaterial zu 50% württembergisch ist.
Wie überall ist natürlich auch der Fussball Teil des Ausdruckes des Nationalstolzes, und da geht hier nichts über den VfB. Kurios ist allerdings der Veranstaltungsort: Mercedes- Benz Arena. Wie man das altehrwürdige Gottlieb- Daimler Stadion bzw. Neckarstadion, nach einer Österreicherin und einem Badener benennen kann, erschließt sich mir keineswegs. In meinen Augen ist das ein lokalpatriotischer SuperGau. Oder sind das etwa Versuche die baden- württembergische Einheit auch emotional herzustellen?
Also werde ich mir mal ein schönes Fussballspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt ansehen. Vielleicht bringt mir das weitere Einblicke in die württembergische Volksseele. Ok, wahrscheinlich sitze ich dazu im falschen Fanblock, immerhin hat man mir “Kein Zutritt in VfB- Fanbekleidung” auf die Eintrittskarte gedruckt.









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