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Wochenendtrip nach Baden AG
Geschrieben am 25. Oktober 2009 Keine KommentareAm Freitag hatte eine liebe Studienkollegin zu ihrem 25?. Geburtstag eingeladen. Auch wenn Baden in Aargau nicht gerade um die Ecke von Stuttgart ist, ließ ich mir die Möglichkeit, den ein oder anderen ehemaligen Mitstudenten mal wieder zu sehen, natürlich nicht entgehen. In Karlsruhe habe ich noch kurz 2 Ex- Kommilitonen ins Auto geladen und ab ging es in den Freitagabend Verkehr.
Zur beruhigenden Musik der drei letzten Podcasts von Showtek fuhren wir gen Süden. Nach dem zweiten Bier meiner beiden Kollegen begannen wir kurzerhand, das Problem Arbeitslosigkeit und Hartz IV in Deutschland zu lösen. Ich muss sagen unser Vorschlag ist genial, funktioniert mit einer hohen Wahrscheinlichkeit und wird Vollbeschäftigung langfristig möglich machen. Leider ist der Vorschlag so neoliberal, dass die FDP im Kontext wie die Hüterin der Sozialdemokratie wirkt. Der Slogan:
Arbeit muss sich wieder lohnen!
wäre aber perfekt umgesetzt gewesen.
Den einzigen Stau des Abend erwischten wir in der Ortsdurchfahrt von Baden AG, und wenn wir schon im Ausland sind, haben wir uns auch wie Ausländer benommen, also die Anlage mit der guten Showtekmusik gut aufgedreht.
Die Geburtstagsfeier war faszinierend, teilweise hatte ich meine ehemaligen Studienkollegen bestimmt über 2 Jahre nicht gesehen. Es ist aber wirklich faszinierend wie gut man Leute einschätzen kann, wenn man sich mit Ihnen durch ein Maschinenbaustudium gewurstelt hat. Die Zeit verging wie im Flug, und gegen kurz nach Mitternacht waren alle eingeladen Einheimischen verschwunden. Da wir leicht angeheitert noch mehr Lust auf Party hatten beschlossen wir kurzerhand die nächstbeste Disco zu überfallen. Wir mussten allen Ernstes nach Mitternach noch mindestens 15 Minuten vor dem Schuppen anstehen. Als dank dafür hat man uns auch noch sogleich ca. 15 Euro für den Eintritt abgenommen. (Ich wusste es immer, es gibt noch Jemanden, der das Stuttgarter Preis/ Leistungsverhältnis toppt.)
Nach knapp 3 Stunden wurde der Laden langsam leer, so dass wir uns auch entschlossen noch eine Runde auf’s Ohr zu hauen. Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausführlichen Frühstück (kannte ich gar nicht mehr) wieder auf den Heimweg. Als Badener waren wir natürlich von den vielen Schildern rund um Baden beeindruckt, und hätten am liebsten einige abgeschraubt und mitgenommen. Wir beließen es aber dabei und prägten lieber leicht ermüdet folgende geflügelten Wörter:
My lovely mister singing group!
My lovely friend and copper stinger!




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